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HUK-Coburg baut Kasko Select erfolgreich aus

31. Mai 2010

Verfasser des Beitrages: Dominik Bach
gelesen: 5978 , heute: 7 , zuletzt: 7. September 2010

Die HUK-Coburg Versicherungsgruppe erzielte dank eines sehr guten Neugeschäfts in der Schaden- und Unfallversicherung ein Bestandswachstum von 4,3 Prozent auf 29,5 Millionen Verträge und Risiken. Das Kraftfahrt-Neugeschäft stieg um 13,0 Prozent auf über eine Million versicherte Fahrzeuge und erreichte so ein weiteres Rekordergebnis: Erstmals waren zum Jahresschluss mehr als acht Millionen Fahrzeuge (8,32 Mio. Einheiten) im Bestand des Unternehmens. Da hierin das eigentliche Jahreswechslergeschäft mit rund 150.000 weiteren Verträgen und Vertragsbeginn zum 1.1.2010 noch nicht mit enthalten ist, lag die HUK-Coburg dem Vernehmen nach im ersten Quartal dieses Jahres bereits fast auf Augenhöhe zum jahrzehntelangen Marktführer Allianz. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt rechnet der Konzernvorstand mit einem Bestand “auf Augenhöhe”. Die offiziellen Zahlen vermeldeten Vorstandssprecher Dr. Wolfgang Weiler und seine Vorstandskollegen am vergangenen Mittwoch im Rahmen der Bilanzpressekonferenz in München.

In den Haftpflicht-, Unfall- und Sachsparten erreichte der Konzern mit einem Wachstum von 12,2 Prozent auf rund 730.000 Risiken ebenfalls sein bislang bestes Neugeschäft. Die Beitragseinnahmen waren mit 4,9 Milliarden Euro um 1,7 Prozent höher als im Vorjahr. Der Gesamtumsatz inklusive der Sparbeträge bei der Bausparkasse erreichte 5,1 Milliarden Euro. Starke Wachstumsimpulse gingen dabei von der Krankenversicherung aus, die mit einem Beitragsplus von 4,7 Prozent erneut deutlich über dem Marktwachstum von 3,8 Prozent lag. Auch in der Schaden- und Unfallversicherung konnte der Versicherungskonzern trotz eines anhaltenden Preiskampfes in der Kfz-Versicherung ein leichtes Beitragsplus von 1,6 Prozent erreichen. Marktweit stagnierten dagegen die Beitragseinnahmen. Beeinflusst durch das erfreuliche Neugeschäft erzielte die Kraftfahrtversicherung im Geschäftsjahr einen Prämienzuwachs von 0,9 Prozent.

“Jeder 2. Neukunde greift inzwischen zu Kasko Select”

Die HUK-Coburg konnte im Geschäftsjahr mit 469,0 (Vorjahr: 443,9) Millionen Euro laut Konzernchef Weiler “erneut ein äußerst erfreuliches Ergebnis erzielen”. Nach Steuern ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 357,1 (Vorjahr: 247,8) Millionen Euro. Überdurchschnittlich erfolgreich war das Unternehmen wieder in der Kfz-Versicherung, dem für die Gruppe weiterhin größten und wichtigsten Versicherungszweig. Kraftfahrt erreichte im Geschäftsjahr 2009 mit über einer Million versicherter Fahrzeuge ihr bestes Neugeschäftsergebnis in der Konzerngeschichte. Die Zahl der Risiken und Verträge erhöhte sich um 4,9 Prozent oder rund 390.000 auf 8,3 Millionen. Bei einem Marktzuwachs von lediglich 0,9 Prozent bedeutet dies eine weitere Steigerung des Marktanteils. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch die staatliche Umweltprämie, von der die gesamte Gruppe nachhaltig profitieren konnte. In der Kaskoversicherung wurde die Nachfrage insbesondere von der Tarifvariante “Kasko Select” getragen. Hinter dieser Kaskoversicherung steht die Verpflichtung des Kunden, eine von der HUK-Coburg ausgewählte Partnerschaft zur Reparatur seines Unfallschadens zu nutzen, wofür er andererseits einen 20-prozentigen Beitragsnachlass erhält. Im Neugeschäft entscheidet sich nach Aussagen von Klaus-Jürgen Heitmann, dem für das Autogeschäft verantwortlichen Vorstand in Coburg, “mittlerweile nahezu jeder zweite Vollkasko-Kunde für diese Variante”.

Trotz des zunehmenden Gewichts der niedrigeren Durchschnittsprämie bei Kasko Select schnitt die HUK-Coburg auch hinsichtlich der Beitragseinnahmen in der Kraftfahrtversicherung besser ab als der Markt. Das Unternehmen verzeichnete ein Prämienplus von 0,9 Prozent auf 2.262,8 Millionen Euro, während marktweit die Beiträge um 1,5 Prozent und damit zum fünften Mal in Folge sanken.

Mehr: www.autohaus.de

Fairplay 2.0 HUK-Coburg und Opel treffen Vereinbarung zur Unfallschadenabwicklung

19. März 2010

Verfasser des Beitrages: schadenfixblogger
gelesen: 7624 , heute: 4 , zuletzt: 7. September 2010

Im Rahmen der gestrigen Mitgliederversammlung des Verbandes Deutscher Opel- und Chevrolet-Händler (VDOH) in Darmstadt wurde es amtlich: Die HUK-Coburg Versicherungsgruppe und die Adam Opel GmbH haben aktuell eine Vereinbarung zur elektronischen Unfallschadenabwicklung getroffen. Das seitens der HUK-Coburg als eClaim bezeichnete Konzept setzt auf den bereits am Markt eingeführten Fairplay-Spielregeln auf und steht für eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung von Unfallschäden. Das Verfahren wird zurzeit in einer Pilotphase mit ausgewählten Betrieben getestet und soll im dritten Quartal 2010 bundesweit eingesetzt werden.
Die Vereinbarung mit den Opel Service Partnern zielt auf eine schnelle und unbürokratische Schadenabwicklung zum Vorteil der gemeinsamen Kunden. Die Kommunikation zwischen den Opel-Vertragswerkstätten und der HUK-Coburg erfolgt dabei, wie es der Name eClaim ausdrücken soll, auf elektronischem Weg. “Dies umfasst den elektronischen Versand der Kalkulation sowie die zügige und verbindliche Rückmeldung der HUK-Coburg in Form einer Reparaturkostenübernahme. Zusätzlich zahlt die HUK-Coburg einen Reparaturkostenvorschuss auf Basis des Kostenvorschlags zur Sicherung der Liquidität der Betriebe”, heißt es dazu offiziell vom Versicherer.

Bekannte Prozesse und Regeln

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen die gemeinsamen Kunden der Opel Service Partner und der HUK-Coburg, die keinen Vertrag mit Werkstattbindung abgeschlossen haben. Ziel: Durch schlanke Prozesse schnellerer Reparaturbeginn und damit auch schnellere Fahrzeugrückgabe an den Kunden. Eine “hochwertige Reparatur nach Herstellervorgaben unter Einsatz moderner Reparaturtechnik und die ausschließliche Verwendung von Originalteilen” sind elementare und mit vereinbarte Bestandteile des Modells.

“Klare Spielregeln und effiziente Prozesse sichern den Betrieben eine reibungslose Abwicklung und den schnellen Rechnungsausgleich”, so der Versicherer in seiner Erklärung weiter. Darüber hinaus biete die standardisierte Unfallschadenregulierung Einsparpotenziale bei den Verwaltungskosten sowohl auf Seiten des Versicherers als auch bei den teilnehmenden Fabrikatswerkstätten.

Der Verband deutscher Opel- und Chevrolet-Händler (VDOH) war im Schulterschluss mit den Vertretern der Adam Opel GmbH und der Opel Händler Vermiet GmbH (Opel Rent) maßgeblich am Zustandekommen der Vereinbarung beteiligt und durch Frank Mund, Sprecher des Arbeitsausschusses Service des VDOH, in den Gesprächen vertreten. Mund sieht in dieser Zusammenarbeit eine wichtige Unterstützung für die Opel Service Partner, um die Unfallinstandsetzung als strategisches Geschäftsfeld des Handels weiter zu entwickeln und kundenorientiert zu gestalten. Die Zusammenarbeit mit der HUK-Coburg bezeichnet Wolfram Knobling, Direktor Aftersales der Adam Opel GmbH, als weiteren “Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen Opel und der Versicherungswirtschaft”. Wesentlich für den Erfolg einer solchen Vereinbarung, so Knobling, sei dabei eine gut funktionierende Händler-Hersteller-Beziehung.

Quelle: Autohaus

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Schadenmanagement in der Rechtsschutzversicherung

9. Dezember 2009

Verfasser des Beitrages: Dominik Bach
gelesen: 8254 , heute: 7 , zuletzt: 7. September 2010

Ich habe hier ein interessantes Video gefunden. Dr. Ulrich Eberhardt, HUK-Coburg und Dr. Michael Friedmann führen ein Streitgespräch über das Schadenmanagement in der Rechtsschutzversicherung. Sicherlich auf für Verkehrsjuristen ein kontrovers zu diskutierendes Thema. Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

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