Schadenmanagement in der Rechtsschutzversicherung

Dominik BachVerfasser des Beitrages:
gelesen: 40284 , heute: 9 , zuletzt: 25. September 2016

Ich habe hier ein interessantes Video gefunden. Dr. Ulrich Eberhardt, HUK-Coburg und Dr. Michael Friedmann führen ein Streitgespräch über das Schadenmanagement in der Rechtsschutzversicherung. Sicherlich auf für Verkehrsjuristen ein kontrovers zu diskutierendes Thema. Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

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9 Kommentare zu „Schadenmanagement in der Rechtsschutzversicherung“

  1. RA Hansen sagt:

    Unabhängiger Anwalt bei Beauftragung durch die Rechtsschutzversicherung ???
    Ein altdeutsches Sprichwort lautet:
    “ Des Brot ich ess, des Lied ich sing.“

  2. Friedmann Fan sagt:

    An dem Video ist mir folgendes aufgefallen:

    Der HUK-Vorstand kann seine gesamte Werbetrommel mehr oder weniger ungehindert ablaufen lassen. Friedmann-Szenen werden häufig geschnitten. Friedmannsche Fragen werden in der Regel gezielt umfangreich gekontert. Wer den Friedmann kennt, der weiß, dass das, was hier im Video präsentiert wurde, nicht alles gewesen sein kann.

    Für mich ein klarer Fall von Werbemaßnahmen der HUK, bei der der Friedmann zensiert „verheizt“ wurde.

    Ob der Friedmann dieses Video überhaupt kennt und in der vorliegend geschnittenen Form zur Veröffentlichung „freigegeben“ hat ???

  3. RAin Klos sagt:

    Und mehr haben wir nicht zu dem Thema zu sagen? Das ethische Fähnchen wird geschwenkt und der Film als Werbemaßnahme abgetan – das reicht, um den Inhalt unter den Tisch zu kehren. Dass es hier um die Zukunft eines Berufszweiges geht, um die Anforderungen, die ja bereits jetzt an uns gestellt werden, wird da wohl vergessen. Man mag von der Präsentation halten, was man will. Aber wir alle wissen doch, dass sich das Rad weiterdreht, entweder ich kann da mithalten, oder meine Mandanten gehen zu demjenigen, der es besser macht. Vielleicht sollten wir mal darüber nachdenken.

  4. Rolf Schätzle sagt:

    Ich kann nur jedem Respekt zollen, der sich den Fragen von Friedmann stellt. Statt mit Unterstellungen zu arbeiten, wäre eine Auseinandersetzung mit den Inhalten angebracht. Es gibt nicht nur das Sprichwort „Des Brot ich ess, des Lied ich sing.”, besser passt hier für die inhaltsleeren Kritiken „Hochmut kommt vor dem Fall.“ RAin Klos hat recht, wenn sie meint, dass sich das Rad weiterdreht.

  5. Mohr v. Magdeburg sagt:

    Der Fan von Michel Friedman hat recht: es ist ein „Zusammenschnitt“! Steht auch so drauf. Und der Veranstalter selbst räumt ein, dass die Diskussion deutlich „kontroverser“ war als es diese Schnittfassung zeigt. Wir leben im YouTube-Zeitalter. Diesmal allerdings andersrum. YouTube nimmt die saftigen Szenen raus, ohne auf den Kontext zu achten; die hier haben wohl die trockenen genommen. Hätte man ahnen können. Nicht nur weil es draufsteht. Man weiß als kundiger Thebaner: Es gibt keinen „Friedman light“. Siehe seine Talkshows auf N24 oder sein Blog „starke-meinungen.de“! Einem Friedman legt niemand Ketten an. Und das ist ganz bestimmt auch gut so.

  6. Tanja Schmitz sagt:

    Friedmann wird gekürzt, aber wer ihn aus seinen Talkshows kennt, weiß doch, dass dies nicht alles gewesen sein kann. Wichtig ist und bleibt der Inhalt: Es bewegt sich etwas Wesentliches in der Branche, neue Versicherungskonstellationen tun sich auf, wovon sicher die HUK profitiert, aber letztlich auch der Kunde. Der Kunde hat die Wahl, er wird nicht gezwungen, sich für diese Konstellation zu entscheiden. Und der Druck unter der Anwaltschaft ist hoch genug, ob mit oder ohne HUK-Vertragsanwälte. Die HUK hat immerhin den Mut, hier als Vorreiter und -streiter voranzugehen.

  7. Rolf Schätzle sagt:

    Ich kann Mohr v. Magdeburg nur recht geben. Ein Friedmann lässt sich seine (wohltuende) Bissigkeit nie nehmen. Dass er als kritischer Geist von Format immer noch in bester Form ist, beweist sein aktueller Kommentar zu den Steuersenkungen. Wer es selbst nachprüfen will, hier der Link: http://starke-meinungen.de/blog/2010/01/09/steuersenkungen-sind-kein-allheilmittel-schon-gar-nicht-fur-mehr-freiheit-vom-staat/

  8. Haefeli sagt:

    Die Debatte begann mit dem wohlfeilen Hinweis von RA Hansen, dass ein Anwalt seine Unabhängigkeit verliere, wenn er im Auftrag einer Rechtsschutzversicherung stehe. Dümmer geht es wohl nümmer. Thema ist doch: wie wird die Digitalisierung den Beruf und insbesondere die Kanzleien verändern. Da ist es ja nicht getan, die Referendarin in den Media Markt zu schicken, damit man überhaupt noch einen Mahnbescheid beantragen kann. Hier entstehen Netzwerke, die gewaltige Beratungssynergien erzeugen (oder eben den Ewiggestrigen im analogen Zeitalter vorenthalten). Die HUK erhebt den Anspruch, dass sie diesen Weg als Partner ihrer (!!!) Anwälte gehen will. Zur Sache, Herr Rechtsanwalt Hansen!

  9. Marion sagt:

    Sind das dort Tauben auf dem Bild?

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