Rückwärts gegeneinander (Urteil)

Fachanwalt Verkehrsrecht
Stamp & Kollegen
56068 Koblenz
homework help nyc essay for scholarship money writing personal statements help for writers what is the best custom essay accept visa Verfasser des Beitrages:
gelesen: 21857 , heute: 3 , zuletzt: 30. September 2016

Die Parteien parkte an einer Straße, die auf beiden Seiten von einem Bürgersteig und quer zur Fahrbahn verlaufenden Parktaschen gesäumt wird. Beide Fahrer fuhren mit ihren Pkws jeweils rückwärts aus gegenüberliegenden, schräg zueinander versetzten Parktaschen heraus. Zwischen beiden Fahrzeugen kam es zur Kollision. Das Gericht hat festgestellt, dass der Kläger zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes bereits wenige Sekunden gestanden hat. Allerdings hat es ihm nur 80 % seines Schadens zugesprochen, da er sich die Betriebsgefahr seines Fahrzeuges anrechnen lassen müsse. Der Unfall sei für ihn nämlich nicht unabwendbar gewesen. Dies setze voraus, dass der Unfall auch bei Einhaltung der äußersten möglichen Sorgfalt durch einen Idealfahrer nicht abgewendet werden kann. Ein Idealfahrer hätte aber an seiner Stelle erkannt, dass im anderen Auto bereits jemand saß, der möglicherweise gleichfalls ausparken will, und hätte im Hinblick darauf abgewartet. (Landgericht Saarbrücken, Urt. v. 07.05.2010, Az. 13 S 14/10) www.rechtsanwalt-koblenz.de

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1 Kommentar zu „Rückwärts gegeneinander (Urteil)“

  1. Da hatte der Kläger Glück, nicht vor dem LG Kleve gelandet zu sein, das mit Urteil vom 11.11.2009 (5 S 88/09) noch entschieden hatte, daß es nicht von Bedeutung ist, ob einer der Rückwärtsfahrenden kurz vor der Kollision bereits zum Stillstand gekommen war, und damit eine Quote 50:50 ausgeurteilt hat.

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