Nun auch Abschleppkosten im Visier der Schadensteuerung der KH-Versicherer ??

Fachanwalt Verkehrsrecht
Werle-Rüdinger & Dr. Schoch
69115 Heidelberg
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gelesen: 22479 , heute: 4 , zuletzt: 3. Dezember 2016

Wenige Schadenpositionen sind bisher von dem „Schadenmanagement“ der Haftpflichtversicherer verschont geblieben. Ob Mietwagenkosten, Kosten des Sachverständigen, Stundenverrechnungssätze der Werkstätten oder  Unkostenpauschale, fast sämtliche Schadenpositionen werden von den Versicheren angegriffen und in Frage gestellt. Es ist Sache des Geschädigten- mit anwaltlicher Hilfe- hier engegenzu halten. Nun liegt auf dem Schreibtisch des Verfassers ein Schreiben einer großen Haftplichtversicherung die nunmehr auch die Abschlepp- und Bergungskosten des Unfallgeschädigten kürzen wollte. Die Argumentation ist bekannt: es wird auf die Angemessenheit und Erforderlichkeit der Kosten verwiesen. Ferner bezieht sich der Versicherer auf „Empfehlungen“ eines Berufsverbandesw der Abpschlepp- und Bergungsunternehmen. Es wird empfohlen, eine Schlichtungsstelle anzurufen ?! Nach dem der Verfasser eine Klage gegen den Versicherungsnehmer androhte, wurde die restlichen Abschleppkosten unverzüglich bezahlt. Es bleibt zu hoffen, dass es sich hier um einen Einzelfall handelte, und nicht um ein geplantes Vorgehen, um nun auch die Abschleppkosten im Sinne der Versicherer zu “ steuern“

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeits- und Verkehrsrecht Jürgen Leister

www.w-rus.de

06221-914020

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3 Kommentare zu „Nun auch Abschleppkosten im Visier der Schadensteuerung der KH-Versicherer ??“

  1. RA JM sagt:

    Das alte Prinzip: Im GDV wird m.W. immer mal wieder eine Gesellschaft „vorgeschickt“, um irgendeine Schadensposition zu „thematisieren“. Waren es früher die Mietwagenkosten oder das Sachverständigenhonorar, sind es jetzt offensichtlich die Abschleppkosten.

    Stark bleiben + klagen!

  2. Hallo RA JM,
    vollkommen richtig!. Die „Mietwagenargumente“ verfangen hier auch nicht. In den seltensten Fällen wird der Abschleppper von dem Geschädigten selbst gerufen, das erledigen die netten Beamten. Eine“ Marktforschung“ an der Unfallstelle kann dem Geschädigten wohl auch nicht zugemutet werden- vielleicht sehen das die Versicherer aber anderst. Mal abwarten was als nächstes kommt.

  3. F-W Wortmann sagt:

    Solange das aktive Schadensmanagement existiert, wird es immer wieder Schadenspositionen geben, die von der Versicherungswirtschaft als Basis genommen werden, die Schadensersatzleistung zu minimieren. Selbst beim Totalschaden, hat die Versicherung behauptet, der Tankrestinhalt sei kein Schaden, da der Geschädigte an der Unfallstelle den Resttankinhalt hätte abpumpen können. Dem ist das AG Duisburg aber entschieden entgegengetreten. Also weiter kämpfen.

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