Vibram Abstandsmessung
Ihr Name/Pseudonym:
Dr.P
Heute ist mir diese Meldung über den Weg gelaufen:
"Seit der Einführung Ende 2001 hat Vibram auf den Autobahnen des Landes Baden-Würtemberg 13 Millionen Euro Bußgeld eingebracht", sagt Wilfried Schramm von der Zentralen Bußgeldstelle beim Regierungspräsidium Karlsruhe.
Das Video-Brücken-Abstands-Messverfahren (Vibram) wird als Kassenhit bezeichnet.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bussgelder-13-millionen-eur...
Meint ihr, die Bußgelder wurden alle zu Recht erteilt, oder gibt es bei diesem Gerät auch Fehler? Hat man eine Chance, wenn man gegen ein solches Bußgeld vorgehen will?
Mögliche Fehler: Messung, Auswertung (anspruchsvoll!) , Dokumentation
http://www.schadenfixblog.de/geblitzt-mit-teil-8-vama-bruckenabstandsmes...
Der Link führt aber zu einem VAMA Brückenabstandmessgerät. Ist das das gleiche?
Das Verfahren ist deshalb so ertragreich, da es massenhaft diese Verstöße gibt. Die (ViBrAM-)Technik ist gewissermaßen nur die Dokumentation von Verkehrsabläufen an einer Messstelle. Bei Beobachtung eines offenkundigen Verstoßes (Verdachtsfall) wird vom "Messbeamten" manuell die Fahreridentifikation und Kennzeichenaufnahme ausgelöst. Bis dahin besteht die "Messung" nur in der Dokumentation per Video, wobei für die spätere Auswertung im Videobild eine geeichte Stoppuhr eingeblendet ist.
Die konkreten Fakten zum Verdachtsfall werden auf der Dienststelle in einem Auswerteprogramm ermittelt, indem Durchfahrtzeiten der Messstelle die Geschwindigkeitsberechnung ermöglichen und der zeitliche Abstand die Rückrechnung des Abstandes in Metern ergibt. Fehler liegen daher kaum im Messsystem, können aber durch Fehlpositionieren an den Messmarkierungen, Fehleingaben und nicht erkannte Spurwechsel und Fehleinschätzungen im Fernbereich auftreten.
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