290 Stundenkilometer in der Schweiz: 782 000 Euro Strafe

Fachanwalt Verkehrsrecht
Rechtsanwalt Dominik Weiser
66119 Saarbrücken
writing progress reports buy resume for writer writing a list in an essay order an essay online me in ten years essay Verfasser des Beitrages:
gelesen: 34790 , heute: 5 , zuletzt: 30. Juli 2016

Ein schwedischer Autofahrer ist auf einer Autobahn in der Schweiz mit 290 km/h geblitzt worden. In der Schweiz gilt auf Autobahnen eine erlaubte Höchstgeschwindigkeit  von 120 km/h (teilweise sogar auf 80 km/h bis 100 km/h reduziert, z.B. auf Stadtautobahnen).

Das wird nicht billig! Nach dem Recht der Schweiz richtet sich die Höhe der Geldsanktion unter anderem nach den Einkommensverhältnissen des Betroffenen. Nach Auskunft der schweizerischen Verkehrsbehörden muss der „alte Schwede“ nun mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 782 000 Euro rechnen. Die Polizei stellte als Sicherheitsleistung schon mal den 570 PS starken Mercedes im Wert von 180 000 Euro nebst Führerschein sicher.

Es ist in der Schweiz durchaus üblich und in den kantonalen Strafprozessordnungen der Schweiz auch so geregelt, dass das Fahrzeug des Betroffenen beschlagnahmt und amtlich verwahrt wird. Es sei denn, der Betroffene kann eine Kauton in Höhe der zu erwartenden Geldsanktion zusätzlich der zu erwartenden Verfahrenskosten zahlen. Ich nehme mal an, so viel Geld hatte auch der schwedische Mercedes – Fahrer gerade nicht zur Hand …

Verteidigung in Verkehrssachen und Unfallregulierung:

Unsere Kanzlei auf  Schadenfix.de

Infos zur europaweiten Vollstreckung von Bußgeldern:

Knöllchen.eu

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3 Kommentare zu „290 Stundenkilometer in der Schweiz: 782 000 Euro Strafe“

  1. schadenfixblogger sagt:

    Bisher galt ein Finne als Inhaber des „Teuersten Strafzettels der Welt“
    In Finnland kann es ab einer Tempo-Überschreitung von 21 Km/h richtig teuer werden. Gemessen am Einkommen und Höhe der Überschreitung werden Tagessätze berechnet. Im Falle des Millionärs Jari Bär wurde es richtig heftig. Der Verkehrssünder hatte einen Großteil seiner Firma verkauft und somit für das der Berechnung zugrunde liegende Jahr ein Tageseinkommen von 9324 Euro gehabt. Da er 22 Km/h über dem erlaubten lag, wurde dieser Satz mal zwölf genommen und ergab ein Bußgeld von satten 111.888 Euro. Im Vergleich zu unserem schwedischen Freund sind das natürlich nur Peanuts

  2. Die spinnen, die Finnen!

  3. Jens sagt:

    Wieso? Ca. 12 Tagessätze ist doch günstig.

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