160 Tage Nutzungsausfall

Fachanwalt Verkehrsrecht
Busch & Kollegen Rechtsanwälte-Fachanwälte
52525 Heinsberg
need help with essay personalized essay writing essay services reviews help in writing a research paper lab report writing Verfasser des Beitrages:
gelesen: 13091 , heute: 3 , zuletzt: 30. September 2016

Das LG Stuttgart hat einem von mir vertretenen Kläger für 160 Tage Nutzungsausfallentschädigung – 4.900,00 € – nach einem Verkehrsunfall zugesprochen (Urteil vom 06.04.2011, Az. 5 S 238/10). Das Amtsgericht hatte die Klage noch mit einer Fehlentscheidung abgewiesen. Die Berufung hatte – mit Ausnahme der Kosten für die Deckungsanfrage bei der Rechtsschutzversicherung – Erfolg. Dem Kläger wurde der Nutzungsausfall zugesprochen, weil die gegnerische Versicherung trotz frühzeitigen Hinweises auf die mangelnden finanziellen Möglichkeiten zur Ersatzbeschaffung zunächst nur 50 % des geltend gemachten Schadens zahlte und dann erst nach weiteren Monaten den Restbetrag.

Das LG hatte in einem Hinweisbeschluß zuvor auf die Verteilung der Darlegungs- und Beweislast hingewiesen. Zum besseren Verständnis wird neben dem Urteil auch der Hinweisbeschluß veröffentlicht. Ich werde den ganzen Vorgang ggf. noch als Musterakte veröffentlichen.

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(C) Vorschaubild Gerd Altmann/pixelio.de, 481503_R_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de

(C) RA FRESE, http://www.ra-frese.de

Über die Plattform „schadenfix.de“ der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV können Sie mir unkompliziert einen Unfallschaden melden.

Sie können dort auch die nötigen Formulare (Vollmacht etc.) herunterladen.

Falls Sie Betroffener in einem Bußgeld- oder Strafverfahren sind, können Sie mich unter diesem Link kontaktieren:

Link: Bußgeld-/Strafverfahren melden
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Quelle: http://ra-frese.de/

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3 Kommentare zu „160 Tage Nutzungsausfall“

  1. RA Leister sagt:

    Danke, insbesondere für den Hinweisbeschluss;

  2. Ja, vielen Dank auch von mir. Super Ergebnis.
    Interessehalber: Kein Verweis der Gegenseite auf Anschaffung eines Interimsfahrzeugs? Teilleistung gab’s ja vorher.

  3. RA Frese sagt:

    Keine Verweisung auf ein Interimsfahrzeug; hätte auch nichts gebracht, das hätte das Kapital für ein Ersatzfahrzeug gebunden. Die Versicherung hat erst 50 % gezahlt, davon musste der Geschädigte erst einmal die Kosten für Sachverständigen etc. bezahlen.

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